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Lauchminierfliege

Schadbild

Vor allem bei Winterlauch fallen zur Ernte Fraßgänge auf, die von oben zur Basis hin verlaufen. Zum Teil können diese Miniergänge aufplatzen. Durch die Beschädigung des Schaftes kommt es häufig zu Fäulen.
Im Schaft findet man oft die braunen Puppen und gelegentlich auch die weißen bis gelblichen Larven der Minierfliege. Junge Lauchpflanzen zeigen im Frühjahr auffällig verdrehte Blätter. Die Pflanzen bleiben im Wachstum stecken und beginnen an der Basis zu faulen.
Auch hier findet man die gelben Larven oder die braunen Puppen im Schaft.

Schädling

Die Lauchminierfliege (Phytomyza gymnostoma) überwintert als Puppe in bodennahen Pflanzenteilen. Ab Anfang April schlüpfen die Fliegen und beginnen mit der Eiablage. Die jungen Larven bohren sich in das Blatt ein und wandern abwärts zur Pflanzenbasis, wo sie sich nach ca. drei Wochen verpuppen.
Im Sommer verharren die Tiere in einer Ruhephase. Die zweite Generation schlüpft, je nach Witterung, ab August/September und befällt den späten Lauch. Neben Porree werden auch Schnittlauch und Zwiebel befallen.

Bekämpfung

Allgemeine Bekämpfungshinweise

Das Auflegen von Kulturschutznetzen schützt die Pflanzen zwar gut vor Lauchmotten, einen Befall mit der deutlich kleineren Minierfliege können die Netze oftmals nicht verhindern. Versuchsweise können die Beete dicht mit Vlies abgedeckt werden.

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